In Smögen noch kurz getankt (nein, den Fischer habe ich nicht versenkt!), dann ging es los nach … so weit es halt Spass macht heute.

Wind aus Süd-West, also fast genau von hinten. Freie Fahrt nach Nord. Leider hat der Wind aus Südwestlicher Richtung einen langen “fetch” (Angriffsfläche auf’s Wasser) so dass sich vor den Scheren eine gewaltige Dünung aufgebaut hat. Ein irres geschaukel, das echt an die Nerven geht. (Und ich habe mir bei dem Geschaukel mächtig den Schädel am Baum angehauen. Dass hat gescheppert. Mir brummt immer noch der Kopf.) Also, rein in die Scheren, geschützt vor den Wellen, leider aber auch vor dem Wind. Nur mit dem Groß und ohne Fock, mit guter Sicht nach vorne, immer sehr konzentriert am Navigieren. Anstrengend. Es geht langsam voran, dafür gibt es viel zu sehen.

Abends mache ich dann bei der Insel Trossoe an einer Boje fest. Dinghi ins Wasser und ein kurzer Ausflug auf Trossoe. In der Abendsonne die Fleur an der Boje und ein grandioser Blick über die Scheren.


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