Epic sailing in den schottischen Gewässern rüber zu den Outer Hebrides. Leichter Wind, 5 Knoten Fahrt, Sonnenschein, 22°C, T-Shirt & kurze Hose und die malerischen Berge im Hintergrund. Seals, Papageitaucher, Möwen. Ein Delphin schaut neugierig vorbei. Vielleicht taucht noch ein Orca auf? So könnte es nun weiter gehen!

Gestern Abend bin ich mit dem Dingi rüber zum Restaurant Badachro gefahren. Vension Burger und ein Pint Bier, auf der Sonnenterasse mit Blick über die Ankerbucht. Erste Klasse. Im Vergleich zu Norwegen ist das wie im Schlaraffenland hier, obwohl England wohl nicht zu kulinarischen, sonnenverwöhnten und billigen Zielen gehört. Aber ein gutes Bier für 4-5 Euro, ein handgemachter Burger mit lokalen Zutaten für 8 Euro, im Supermarkt frisches Gemüse und eine riesige Auswahl, das macht einfach Spass.

Ich stehe gerade in der Küche, da höre ich draußen ein lautes “Pfhuuu”. Delphin? Noch ein “Pfhuuu”. Eile die Treppe hoch, schaue raus. Ein riesiger Delphin 20 m vom Boot entfernt. Die Kamera gegriffen. Batterie alle. Andere Kamera, aber da war der Große auch schon 150m im Kielwasser entfernt. Wende. Verfolgungskurs. Leider ist er dann nicht mehr aufgetaucht. Coole Sache!

Über den “Little Minch” zu den Äußeren Hebriden, nach Loch Stockinish. Der Little Minch ist die Meerenge zwischen der Insel Skye und South Harris. Der Yachtsman Pilot schreibt dazu “… is a dangerous area of sea in bad weather conmditions. The effect of wind, tidal streams and the nature of the sea bottom results in steep waves…”. Nun, als ich da rüber bin, war es quasi “dead flat”. Kein Windhauch, geschweige denn die befürchteten steilen Wellen. In Loch Stockinish habe ich dann einen schönen Ankerplatz gefunden. Ruhig, einsam und eine Wahnsinns Landschaft.


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